Wer großstädtidches Ambiente mit vorzüglichem Wein und Speisekarte geniessen möchte darf sich diesen Club nicht entgehen lassen.
Als Idee bereits zwei Jahre zuvor geboren, wurde 1999 das ehemalige Kesselhaus der Frankfurter Traditionsbraurerei aus seinem Dornröschenschlaf geweckt. Am 11. März eröffnete der King Kamehameha Club nicht nur in Anlehnung und tiefer Verehrung für die amerikanischen Detektivserien der 80er Jahre und im speziellen als Verneigung vor dem schnauzbärtigen Ex-Vietnam Veteran, Frauenheld, Privatermittler und Tunichtgut Thomas Sullivan Magnum, der in eben jenem Club gerne das ein oder andere deutsche Bier auf einen unendlich großen Deckel aufschreiben ließ, sondern vor allem wegen des besonderen Klang des Namens, der den damalig vorherrschenden Anglizismen entgegenwirken sollte.
Das gastronomische Konzept wurde maßgeblich in den Jahren 97 und 98 von Radu Rosetti, dem vorherigen Betreiber der Havanna Bar im Frankfurter Ostend und seinem Partner Henrik ?Henne? Statz ausgearbeitet und 1999 realisiert. Kaufmännisch und im Verkaufsbereich erhielt die Mannschaft Unterstützung von den Partnern Madjid Djamegari und Felix Fernandez. Tim Plasse wurde als Geschäfts-führer bestellt, verließ den Club zur Verfolgung eigener Projekte im Jahr 2001. Henrik Statz verselbst-ständigte sich zu Beginn 2005 und überließ Jurek Wiekilow die Leitung der Bar- und Servicebrigade. Mit dem Jahr 2005 gingen einige Veränderungen einher. Die Teilhaberschaft ruht nach wie vor auf den drei Schultern von Radu Rosetti, Felix Fernandez und Madjid Djamegari, jedoch zogen sich die zwei erstgenannten aus der aktiven Geschäftsführung zurück. Radu Rosetti agiert derweil aus Bukarest und verfolgt dort spannende Pläne, Felix Fernandez zog es in idyllische Alpenregionen. Madjid Djamegari hält in Frankfurt die Fäden zusammen.
Am Ursprungskonzept von 1999 hat sich im Grunde nicht viel verändert. Lediglich der Restaurantbereich auf der Galerie hat sich 2001 aus dem Alles unter einem Dach Konzept mit Essen, Trinken, Konzert genießen, Tanzen und Chillen am Pool entfernt. Erstaunlich bleibt wie aus einer Idee auf einem Kellnerblock ein Unternehmen mit internationaler Reputation entstanden ist. 1999 wurde der Club von der Fachzeitschrift ?Die Bar? zur Bar des Jahres gekührt und vom ?Frankfurt geht aus? zum Newcomer des Jahres. Die Architektur von Kay Mack setzte europaweit Maßstäbe für Club Kultur, das Redesign der Corporate Identity unter Federführung der Agentur DXBO gewann 2001 die Auszeichnung Bronze beim ?Art
Director´s Club? und sogar Gold bei der Verleihung des Designpreises des ?DDC´s?. Im Mai diesen Jahres wurde der Club Mitglied des Qualitätssiegels ?World´s finest Clubs?. Und es ist noch kein Ende in Sicht.
Seit Sommer 2004 erweitert der King Kamehameha Beach Club auf der Hafeninsel Offenbach das Ausgehleben in der Rhein Main Region. Auf 11.000 Quadratmetern Fläche hat dort der sonnenhungrige Großstädter die Möglichkeit bei Sonnenuntergang über der Frankfurter Skyline zu chillen, sportlich aktiv zu werden oder einfach party zu machen.