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U60311

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location

U60311
Roßmarkt 1
60311 Frankfurt

Tel.: 069/2970 60311
www.u60311.net

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infos

Lange als Nachfolger des legendären OMEN verschrien und durch eine Reihe kleinerer Skandale gewandert, hat sich das "U" mittlerweile zu einer festen Größe im Frankfurter Nachtleben entwickelt und erfreut sich einer immer größer werdenden Fangemeinde in der ganzen Bundesrepublik. Dies liegt nicht nur an dem sehr geilen Ambiente, welches dieser Club bietet, sondern wohl auch an den zahlreichen DJ-Größen, die sich hier gerne die Klinke in die Hand geben. The Disco Boys, Carl Cox, Gayle San, Chris Liebing, Paul van Dyk, Felix Kröcher um nur einige zu nennen. Alles in allem ist das U60311 eines der prägendsten Clubs im elektronischen Bereich Weltweit.

Anfang der sechziger bis in die achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts sind Millionen von Passanten durch unsere Location, damals ein Fußgänger-Subway, gegangen, um vom Roßmarkt zur Kaiserstraße zu gelangen, sicher vor dem Autoverkehr, der in diesen Jahren um die Hauptwache herumtobte. Sie hetzten nicht nur von einer Straßenseite zur anderen, sie konnten auch shoppen und an Stehtischen Kaffee, Erfrischungen und Snacks genießen. Es gab Kioske, kleine Shops und große Automatenanlagen in unseren Räumen, wo man auch noch tief in der Nacht Frischmilch, Salami, Smarties, Schnittbrot, Bounty, Mars, Konserven, Kaugummi, Miracoli usw. per Münzeinwurf erhalten konnte (es war die Zeit, in der man an einer Tankstelle echt nur Benzin zu kaufen bekam).

Der Charakter der belebten Fußgängerunterführung wurde erhalten und doch ergab sich daraus ein anderes Konzept, um vor allem, aber nicht nur, den Nachtschwärmern eine Bleibe zu bieten, doch dies greift der Geschichte des Umbaus doch etwas voraus.


Umbau
Als der sich frei bewegende Publikumsverkehr in den Städten erwünscht war, wurden die Autos verkehrstechnisch zurückgedrängt und die vielen Fußgängerunterführungen in den Großstädten wurden obsolet.
Über 10 Jahre blieb die Unterführung im Zentrum Frankfurts mit Brettern verschlossen, bis eine Diskussion über ihre Nutzung in Gang kam. Das Konzept der heutigen Betreiber-GmbH, hier eine Diskothek zu installieren, setzte sich bei den Verantwortlichen der Stadt Frankfurt durch, und nach einer langen Planungs- und Bewilligungsphase konnte mit dem Umbau begonnenen werden. Die Eröffnung des
U 60311 Anfang Oktober 1998 war ein Ereigniss, das weit über das Rhein-Main Gebiet Interesse fand, und schon nach einigen Monaten war der Club, nicht zuletzt durch das internationale DJ-Angebot, in ganz Europa für Musikinteressierte zu einem Begriff geworden.
Auch der Umbau selbst machte Furore. Aus den etwa 1000 qm wurden zwei Floors: der große Club U 60311 und die kleinere U Bar. Die jungen Frankfurter Architekten Bernd Mey und Christian Pantzer setzten sich zum Ziel, die Underground-Substanz der bestehenden Räume zu wahren und gleichzeitig eine Club-Location zu schaffen, die ultimative Parties, Konzerte, Performances und Events aller Art zuläßt.
Gleichzeitig war für sie wichtig, den vorgefundenen Bestand des unterirdischen Gebäudes so weit wie möglich zu bewahren und darüberhinaus die Geschichte dieser Räume zu dokumentieren. Eines der vielen Hinweise auf die bewegte Vergangenheit des Subways sind die Bodenproben, die in den Glasfronten des Haupteingangspavillons ausgestellt sind. (In der Zeit, in der die Fußgängerunter-führung stillgelegt war, wurden Bodenproben aus 30 Jahre U-Bahn-Bau im heutigen U 60 gelagert. Die große Masse der Proben in den Kunststoff-Bechern wurden entsorgt; ein Prozent davon befindet sich noch als dekorative Dokumentation im Club.)
Dieses Konzept des Architektenduos Mey und Pantzer, das auch die Interior-Optik gestaltet hat, erregte in Architektenkreisen goße Aufmerksamkeit und wurde in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert.
Das Jahr 1999 bescherte uns gleich zwei Architekturpreise: Eine Auszeichnung im Wettbewerb ?Vorbildliche Bauten in Hessen?, und ein halbes Jahr später eine Anerkennung des ?Deutschen Architektur Preises?, die uns vom damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau übergeben wurde.

Mehrere Umbaumaßnahmen am Interieur vollzogen sich im Laufe der Jahre, doch das Jahr 2006 sollte gesondert Erwähnung finden, da sich nicht zuletzt durch fast unzählige, gemütliche Sitzgelegenheiten und farbliche Umgestaltung, sondern auch durch ein verändertes Konzept ein ?neues? Bild vom Club ergibt.
Die neue Carlsberg-Lounge lädt zum entspannten Abhängen ein. Mit Carlsberg ? probably the best beer in the world, so der selbstbewusste Werbeslogan ? führt das U 60 ein internationales erfolgreiches Bier in das Nightlife des Rhein-Main-Gebietes ein. Weiterhin ist nun eine VIP-Area an der DJ-Bar eingerichtet worden, die Tribüne im U 60311 Tunnel zur U Bar erstrahlt ebenfalls in einem neuen Antlitz, entdeckt einfach selbst die neuen ?Features? des Clubs unter dem Rossmarkt.
Wand- und Lichtgestaltung deuten einen Stilwandel an, wobei jedoch ? Entwarnung für die Fanbase! - der berühmte Underground Touch nicht völlig wegrenoviert, sondern stilvoll bereichert wurde.

Die Diskussionen mit verschiedenen Communities zeigen, dass auch hier die Berührungsängste schwinden und die vielen Spielarten von Techno und House für Begriffe wie ?funky? und ?soulig? offen geworden sind. Das Spektrum wird farbiger werden durch das Mitwirken der Communities und durch die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Veranstaltern.

Nach den Umbaumaßnahmen Oktober 2006, wird die Geschichte des U 60311 weitergeschrieben mit neuer Homepage, neuem Werbekonzept und neuen Veranstaltungen.

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lokalist - 16.03.11 11:47
4-Ever U60311