Eine der angesagtesten Clubs in Köln. Hier werden die aktuellen Stilrichtungen wie Minimal, Techno, Reggae, 2Step etc. aufgelegt. Wenn Parties wie ´Straight Up´ oder ´Total Confusion´ stattfinden reichen die Warteschlangen oft bis in den nahe gelegenen Stadtgarten, einem sehr bekannten Kulturzentrum - hier finden oft Drum and Bass-Veranstaltungen etc. statt. Infos findet Ihr unter www.stadtgarten.de
Das Studio 672 war der Senkrechtstarter des letzten Jahres. In den Räumen des alten Schmuck-Kästchens, einem altgedienten Jazzklub, startete am 1.7 1998 ein wahres Feuerwerk, das die verwahrloste Clubkultur Köln auf Vordermann (resp. Vorderfrau) brachte.
Denn das vielgerühmte Electric Cologne hatte, von prekären Off-Locations abgesehen, keine reguläre Basis, auf der es sich präsentieren konnte. Das Studio 672 ist angetreten, diese Lücke zu füllen - ein ebenso reizvolles wie schwieriges Unterfangen, ist doch das Angebot an hiesigen (Top-)Produzenten und DJs schier erschlagend.
Das führt dazu, das jede Woche mit einem hochkarätigen Programm aufwarten kann, das die lokale Szene, von H-Muzik, Kompakt bis A-Musik und zurück, mit den internationalen Stars der Club- und Disco-Szene wie Kemistry & Storm, Pete Rock, The Necks, Borbetomagus etc. vernetzt.Darüber hinaus gibt es Konzerte, die das jeweils aktuellste und beste aus dem avancierten Pop präsentieren, findet selbstverständlich auch die Avantgarde ihren angemessenen Platz etc. pp.
Klopothek - White Noise Bar
Pünktlich zum Saisonbeginn, am 2.9. 1998, startete mit der White Noise Bar eine republikweit einzigartige Reihe: alle Spielarten der zeitgenössischen Avantgarde und experimentellen Musik finden hier regelmäßig jeden Mittwoch im Kontext des Studio 672 ihren Platz. Abseits von der strengen Atmosphäre der Konzertsääle und von dem eher unverbindlichen Vibe der Listening Partys werden Highlightes aus dem Improvisation, der Noise Musik, dem Minimalismus oder auch dem Wohnzimmer Trash präsentiert.
Ein breit angelegtes Konzept, in dem sowohl unsere Reihe für DJs ab 40 als auch die unergründlichen Tiefen der australischen Underground-Improv-Szene bequem Platz findet. Ein paar Namen vielleicht: Noel Akchoté, Philip Jeck, The Necks, Tony Conrad, Olaf Rupp, Machine For Making Sense, Schlammpeitziger, Jan Werner, Elfish Echo, Shizuo, Joseph Suchy, Bob Ostertag, Asmus Tietchens, Kaffe Matthews, Christian Fennesz, Borbetomagus, Cosmic Orgasm Reunion, Jaruselzki, Joachim Ody vs. Roland Blontrock, Institut Für Feinmotorik, Kammerflimmer Kollektief, David Grubbs, Steamboat Switzerland, FSK, Console, People Like Us, Kato Hideki, Stepen Prina, Brüsseler Platz 10a-Musik, Barbara Morgenstern, Pole... Und das alles in etwas mehr als einem halben Jahr!
Für die lokale Anbindung, die natürlich unerläßlich ist: schließlich geht es auch darum, die reichhaltige lokale Szene zu fördern, sorgt ein DJ-Team, das das beste aus A-Musik, Tonschacht-Nächten und beheizten Hollywoodschaukeln (!) fusioniert.