Das 25.000 m² große wunderschöne Bauensemble der Kulturbrauerei mit seinen Höfen und seiner Architektur gehört zu einem der wenigen gut erhaltenen Industriearchitekturdenkmälern aus dem Berlin, am Ende des 19. Jahrhunderts.
1842 wurde der Grundstein des Betriebes gelegt, indem Heinrich Prell den hier gelegenen Legerkeller des Brauers Wagner übernahm.
Nach Prells Tod erwarb Jobst Schultheiss 1953 das Unternehmen und gab der Brauerei und ihrem Bier seinen später weltberühmten Namen.
Über die Jahre wechselte die Brauerei oft den Besitzer, fusionierte mit anderen Brauereien und das Gelände wurde stets erweitert um die Produktion anzutreiben. Auch die Kriegsjahre überstand die Brauerei weitestgehend unbeschadet.
1967 jedoch wurcde der Brauereibetrieb dann doch auf dem alten Gelände eingestellt. Einige Gebäude wurden als Möbelgroßmarkt oder Sportkasino genutzt.
1970 wurde der FrannzClub eröffnet und wurde schnell zum Publikumsmagneten.
Seit 1974 steht der Brauereikomplex auf Grund seiner einzigartigen Architektur unter Denkmalschutz.
Seit den 90ern, mit Gründung der Kulturbrauerei gGmbH, wurde das Areal kulturell wiederbelebt. Heute findet man hier viele kulturelle Einrichtungen, darunter Gastronomiebetriebe, Clubs etc.