Geschichte :
Renee (aus den USA) ist 19 Jahre alt. Ihr Leben scheint perspektivlos zu sein. Mit Drogen versucht sie der Wirklichkeit zu entfliehen. Um diese trotzdem noch irgendwie wahrnehmen zu können, fängt sie an sich "zu ritzen", sprich: ihre eigenen Arme zu verletzen und aufzuschneiden. Ihre Freunde wissen zunächst überhaupt nicht, wie sie helfen können, kommt dann aber auf die originelle Idee, ihr immer wieder "Love" auf den Arm zu schreiben. So soll Renee bei jedem Wunsch, sich selbst Schmerzen hinzuzufügen, daran erinnert werden, dass es Menschen gibt, die sie lieben und dass sie selbst (eines Tages) daran glauben soll, dass sie liebenswürdig ist und derartige Selbstverletzungen nichts bringen.
Natürlich sichert dieser Einfall der Freunde noch nicht die endgültige Heilung des depressiven Mädchens ? das ist zu aller erst auch den Freunden klar. Hier muss professionelle Hilfe her, bzw. Renee in eine entsprechende Klinik eingewiesen werden (wovon sie sich letzten Endes auch überzeugen lässt). Um die hohen Behandlungskosten allerdings zahlen zu können, organisieren die Freunde ein großes Benefizkonzert unter dem Titel »To write love on her arms«, das die notwendigen Behandlungskosten einspielt.
Heute ist die Kampagne über den »Fall Renee« hinaus eine amerikanische Charity-Kampagne geworden, durch die schon manch einer ? vorzugsweise Jugendliche ? Hilfe erfahren hat, und noch immer laufen eine Menge Benefizkonzerte unter dieser Kampagne.
Aber alles begann mit der liebevollen Sicht der Freunde von Renee auf ihre Freundin, die sie auch im schwersten Moment ihres Lebens nicht alleine gelassen haben, keinen Aufwand scheuten und sie letztendlich davon überzeugten, dass man auch mit anderen Augen auf dieselbe Person schauen kann. Mehr ist dem auch gar nicht hinzuzufügen ? die Geschichte spricht einfach für sich selbst.