Sich auf Rollen fortzubewegen hat eine lange Tradition, wie unser Freund hier im Jahr 1916 beweist: der Film heißt The Rink / Die Rollschuhbahn und man kann sich das Slapstick-Potential vor solch einem Hintergrund auch ohne Kenntnis des Kurzfilms ausmalen. Rollschuhbahnen erfreuten sich in den ersten Jahrzehnten des letzten Jahrhunderts einer sehr großen Beliebtheit, gerade auch in Berlin. Wettkampfangebote auf Rollen gab es in jenen Jahren ebenfalls schon. Dass sich eine lange Tradition nicht nur auf die zwei parallelen Rollenpaare bezieht, sondern auch auf hintereinander montierte einreihige Rollen, ist nachzulesen in dem schönen Artikel von Klaus Weise im LSB-Ratgeber "Inline-Skating - Nur ein Trend oder mehr?". Das Inline-Skaten hat in den neunziger Jahren die Tradition des Rollschuhlaufens als Massensport aufgenommen, insbesondere weil es dem Freizeitverhalten der Menschen in einer schnellen und coolen Zeit entgegen kommt. Die sportlich-rollenden Varianten sind sehr vielfältig, jede nur denkbare Art ist durchführbar und wird durchgeführt.