NLP: Abkürzung für Neuro-Linguistisches Programmieren
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Neurolinguistische Programmierung (kurz NLP) wurde Anfang der 1970er Jahre an der University of California in Santa Cruz von Richard Bandler und John Grinder als neues Verfahren der Kurzzeit-Psychotherapie entwickelt. Sie definierten NLP als das Studium der Struktur subjektiver Erfahrung und der Folgerungen daraus[1]. NLP vereinte zunächst verschiedene psychotherapeutische Ansätze, u. a. aus der Hypnotherapie, Familientherapie und Gestalttherapie zu ziel- und lösungsorientierten Verfahren der Therapie sowie anderer Bereiche der Kommunikation (z. B. Coaching, Managementtechniken). Kennzeichnend für die neurolinguistische Programmierung ist das Modellieren von erfolgreichen Kommunikationstechniken sowie das sogenannte Reframing (Wechsel des Betrachtungsrahmens). Es verzichtet bewusst auf eine Vertiefung individueller, handlungsbeschränkender Erfahrungen zugunsten einer Stärkung individueller Ressourcen.
Robert Dilts, einer der NLP-Entwickler, unterscheidet drei Ebenen des NLP-Modells: NLP Epistemologie, NLP Methodologie und NLP Technologie[2]. Die NLP Epistemologie beinhaltet dabei grundsätzliche Unterscheidungen darüber, wie Menschen Modelle der Welt bilden und greift dabei auf Ideen von Gregory Bateson, Alfred Korzybski und Hans Vaihinger zurück; Die NLP Methodologie will Modelle erkunden, auf denen exzellentes Tun anderer Menschen beruht, versucht diese nachzubilden und lehrbar zu machen. Diese Methode nennt sich ?Modelling? oder systematisches ?Lernen am Modell?. NLP Technologie schließlich beinhaltet spezifische Techniken und Verfahrensweisen der Veränderung subjektiven Erlebens, die im Zuge solcher Modellierungsprozesse gefunden und systematisiert wurden. Viele spätere Vertreter verstehen NLP nur noch als ein Modell der zwischenmenschlichen Kommunikation und Sammlung unterschiedlicher psychologischer Verfahren und Modelle, die zu einer effizienteren zwischenmenschlichen Kommunikation ...