Mit Call of Duty erwartet Sie einer der intensivsten Ego-Shooter der letzten Zeit. Nicht als heldenhafte Ein-Mann-Armee, sondern als ganz normaler Soldat erleben Sie die Wirren des Zweiten Weltkrieges.
Multiplayer-Fans stehen insgesamt vier Mehrspielermodi ("Hinter feindlichen Linien", "Bergung", "Suchen & Zerstören" sowie klassisches Deathmatch) und zwölf Karten zur Verfügung. In der Solo-Kampagne von Call of Duty spielen Sie nacheinander auf Seiten der Amerikaner, der Briten und der Sowjets. Dabei verschlägt es Sie in die Normandie, nach Polen, nach Norwegen, nach Stalingrad und schließlich sogar nach Berlin, wo Sie auf dem Reichstag die Siegesflagge hissen müssen.
Inhaltlich orientiert sich Call of Duty an Filmen wie Der Soldat James Ryan und Duell. Enemy at the Gates. Spielerisch standen vor allem die Medal-of-Honor-Titel Pate. Die Ähnlichkeit kommt nicht von ungefähr, schließlich hat beinahe das gesamte Team der Entwicklerschmiede Infinity Ward zuvor an Medal of Honor: Allied Assault mitgearbeitet.
In Sachen Atmosphäre setzt Call of Duty neue Maßstäbe: Wenn man eingepfercht mit anderen Soldaten im Landungsboot über die Wolga nach Stalingrad schippert, während links und rechts Granaten das Wasser aufspritzen lassen und deutsche Stukas im Tiefflug mit ratternden MGs über den Fluss donnern, zieht man den Kopf unwillkürlich tief zwischen die Schultern. Hier wird klar: Im Krieg gibt es keine Helden, nur Menschen, die überleben wollen.
Die Aufgaben, die es in den insgesamt 26 Missionen zu bewältigen gilt, sind ausgesprochen vielfältig. Rätselelemente oder Sprungeinlagen werden Sie allerdings vergeblich suchen. Mal geht es darum, Luftabwehrstellungen auszuschalten, dann müssen Sie einen Damm infiltrieren, Dokumente aus einem feindlichen Bunker stehlen oder eine Brücke so lange halten, bis Verstärkung eintrifft. In manchen Missionen nehmen Sie die Gegner von der Landefläche eines Lasters unter Beschuss, oder feuern aus dem Seitenfenster eines Autos.