Das Thema "Atomausstieg" gerät wieder ins schwanken.
Bis 2021 sollen in Deutschland alle Atomkraftwerke abgeschaltet werden.
Der Vorteil ist, dass damit der Druck auf die Industrie erhöht wird, neue Konzepte zur erneuerbaren Energiegewinnung entwickeln.
Ein positiver Nebeneffekt ist die benötigte Ingenieursleistung (Arbeitspätze!) und die endlich wieder in Deutschland entwickelte Technologie (Deutschland ist führend in der Windkrafttechnologie!).
Dass Atomkraftwerke keineswegs sicher sind, sieht man nicht nur an Tschernobyl sondern auch an jüngeren Vorkommnissen wie
- dem Austreten von 30.000 Litern radioaktiver Flüssigkeit im Juni 2008 in Frankreich, öffentliche Flüsse wurden verseucht!
- der Verseuchung von 15 Wartungsarbeitern in einem Atomkraftwerk in Saint-Alban!
- einem Unfall im Juni in einem Reaktor in Slowenien!
- der immernoch ungelösten Endlagerungsphase. Bisher existieren NUR Zwischenlagerstätten für den hochradioaktiven Müll.
- den aktuellen Problemen bei Vattenfall (Krümmel!)
Und Ihr wollt uns das als sicher verkaufen?
Ihr wollt den radioaktiven Müll verbuddeln?
Die Halbwertszeit (Sprich: zu dem Zeitpunkt ist immernoch die HÄLFTE übrig) von Radioaktivem Müll (Plutonium) beträgt 24.000 Jahre.
Zum Vergleich: Julius Cäsar ist vor ca. 2000 Jahren gestorben. Wieviel ist davon überliefert? Wieviel werden unsere Nachkommen in der ZWÖLFFACHEN Zeit noch Wissen? Wo der Müll von 24 Jahrtausenden ist? Sicher nicht!
Interessant ist, dass die Atomenergie nichtmal billig ist (so wird sie ja immer angepriesen), sondern kräftig vom Staat subventioniert wird (bis heute ca. 260 Milliarden Euro!!!).
Jeder Bundesbürger unterstützt mit seinen Steuern den Strom aus deutschen Atomkraftwerken. Auf jede Kilowattstunde entfällt ca. eine Subvention von 4 Cent.
Zieht man diese Subvention ab, rückt der Preisunterschied von regenerativ erzeugtem Strom und Atomstrom bis auf ein Minimum zusammen.